OBERFLÄCHEN-TECHNOLOGIE

 
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DIN EN ISO 9001:2000
GTS - Zertifikat

Einführung
Film zur Veranschaulichung des Beschichtungsablaufs

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Oberflächenbeschichtungen - wofür?

 
Abrieb (Verschleiß) allgemein
Grundsätzlich entsteht Abrieb während beispielsweise zwei Oberflächen aneinandergleiten, -rotieren; wenngleich Öl oder andere Schmierstoffe dies zu verhindern versuchen.
Um zu starkem Abrieb entgegenzuwirken, wird Stahl beispielsweise gehärtet. Doch selbst das reicht oftmals nicht aus.
Des weiteren hängt die Stärke des Abriebs von der Arbeitsumgebung, der in Berührung kommenden Flüssigkeiten (Art, Flussmenge und Geschwindigkeit), der Umdrehungs- oder Gleitgeschwindigkeit, Arbeitstemperatur usw. ab.
Hinzu kommt, dass die Fertigung der Werkstücke in sehr hartem Material wie beispielsweise Hartmetall oder Keramik äußerst teuer wird.
Kleines Beispiel zur Veranschaulichung
Das Grundmaterial ist bei einer Zahnspindel Stahl (gehärtet). Diese Spindel läuft in einem Gehäuse und treibt über den Zahnkranz wiederum weitere Elemente der Maschine an. Im Moment würde die Spindel noch sehr locker sitzen, daher kommen sogenannte Lagersitze zum Einsatz, welche die Spindel genau fixieren.
Diese Lagersitze ummanteln Teile der Oberfläche der Spindel. Zur Schmierung des im µm-Bereich liegenden Abstandes zwischen Spindel und Gehäuselager wird Öl verwendet. Trotz all dem kommen Staubpartikel, Metallspäne dazwischen. Diese wiederum sorgen für Abrieb an den Lagersitzen.
Nach einer gewissen Zeit kann der Abrieb so stark sein, daß die Maschine und somit die Produktion zum erliegen kommt.
(Werkstückmaße: L=200mm D=60mm)
 
Jetzt ist die Oberflächentechnologie gefragt  
denn um die Einzelteile einer Maschine nicht ständig wechseln zu müssen, sollten sie einfach länger der Belastung standhalten.
Erreicht wird dies, indem die Oberfläche des Lagersitzes der Umgebung angepasst wird.
Somit muss beispielsweise die Spindel nicht aus speziellem Material angefertigt werden, sondern lediglich mit Auftrag des Metalls, deren Eigenschaften man erreichen will, auf den Lagersitz der Spindel.
Anschließend wird die Beschichtung noch nachbehandelt, wie zum Beispiel geschliffen um die gewünschte Oberflächenrauhigkeit zu erreichen.
Unsere Aufgabe
besteht darin, für Ihr individuelles Problem eine passende Beschichtung aufzutragen (auf Wunsch auch Vor- und Nacharbeit) und häufig über Forschung & Entwicklung bislang nicht bedachte, endgültige Lösungsmöglichkeiten zu finden.

zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000